Ihnen fällt der Alltag mit all seinen Aufgaben schwer? Dennoch wollen Sie nicht auf den Komfort eines individuellen Lebens verzichten? Dann lohnt es sich, über Betreutes Wohnen nachzudenken! Dieses bietet Ihnen ein Maximum an Sicherheit, denn Sie leben im eigenen Apartment, profitieren dabei aber von entlastenden Service-Leistungen und dem guten Gefühl von Sicherheit. Denn es ist immer jemand zur Stelle, wenn Sie Hilfe benötigen. Außerdem können Sie am großen Freizeitangebot unserer Residenz teilnehmen.
Übrigens: Auch mit Pflegebedarf oder für einen begrenzten Zeitraum ist das Wohnen in unseren Apartments möglich: Zum Beispiel, wenn Sie sich nach einem Krankenhausaufenthalt erholen möchten.
Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin zum Probewohnen.
Unser Apartment-Komplex besteht aus 66 verschiedenen Ein- und Zwei-Zimmer-Apartments von 47 bis 100 qm. Alle Apartments können Sie natürlich nach Herzenslust einrichten und eigene Möbel mitbringen.
In allen Apartments inklusive:
seniorengerechtes Bad
24-h-Notrufsystem
Überwiegend mit Küchenzeile oder Kochnische
Überwiegend mit Balkon
eigener Briefkasten
Nebenkosten inklusive Strom, Wasser, Heizung, Grundsteuer, Abfallgebühren sowie Gebäude- und Haftpflichtversicherung der Gebäude, Instandhaltung, Reinigung und Mitbenutzung der Gemeinschaftsräume und Außenanlagen
Ob Betreutes Wohnen, Probewohnen oder Pflegewohnen (Betreutes Wohnen mit Pflegebedarf): Sie haben die Wahl. Wenn Sie möchten, können Sie das Leben im eigenen Apartment auch ganz unverbindlich kennenlernen und testen. Gerne vermitteln wir Ihnen einen Pflegedienst, der Sie im Apartment versorgt – wie z. B. unseren hauseigenen Pflegedienst Medicus.
Betreutes Wohnen heißt: Wohnen im eigenen Apartment, mit eigenen Möbeln und mit dem guten Gefühl, dass immer jemand da ist. Ganz ohne den eigenen Lebensstil aufgeben zu müssen, aber mit einem Mehr an Sicherheit und Komfort. Denn Sie profitieren als Bewohner unserer Apartments von entlastenden Service-Leistungen und von einem abwechslungsreichen Beschäftigungsangebot. Sie können zum Beispiel auch entscheiden, ob Sie lieber selber kochen oder in unserem Restaurant speisen möchten. Alles ist möglich. Ganz flexibel.
Pflegewohnen
Pflegewohnen bedeutet, dass Sie im eigenen Apartment leben und zusätzlich die Leistungen eines Pflegedienstes in Anspruch nehmen. So können Sie sich ein Maximum an Individualität in den „eigenen vier Wänden“ bewahren.
Unser Haus verfügt übrigens über einen eigenen Pflegedienst: Medicus Ambulanter Dienst.
Wohnen auf Probe
Eigentlich ist das Leben in unseren Apartments wie in jeder anderen Wohnung – und ist dabei doch ganz anders. Das liegt an den vielen Extras in Sachen Komfort, Bequemlichkeit und Sicherheit, die bei uns einfach dazu gehören. Dennoch bleibt der Umzug ein einschneidender Schritt, den man nicht übereilen sollte. Deshalb bieten wir Ihnen die Möglichkeit, uns besser kennen zu lernen: Wohnen Sie Probe – und entscheiden Sie dann, ob wir zueinander passen.
Unsere Residenzberatung informiert Sie gerne oder organisiert Ihren Aufenthalt in unserem Haus. Sprechen Sie uns an!
Wir stehen vor Apartment 317 und klingeln bei Lieselotte Müller. Die agile 78-Jährige öffnet prompt und bittet uns in ihr helles Apartment hinein. Gemütlich hat sie sich eingerichtet. „Ich habe natürlich etliche Erinnerungsstücke mitgebracht. Aber die Möbel habe ich mir damals neu gekauft, meine große, dunkle Schrankwand von früher hätte hier gar nicht reingepasst.“ Damals, das war am 1. Juli 2016, als sie in die Residenz eingezogen ist.
Eine Veränderung musste her
Zuvor hatte Frau Müller in einer großen Maisonette-Wohnung gelebt, gemeinsam mit ihrem Mann. Als er 2011 verstarb, blieb sie zunächst in den eigenen vier Wänden, aber mit der Zeit wurde ihr die Wohnung einfach zu groß. Eine Veränderung musste also her. Eine Bekannte von ihr hatte gehört, dass es am Stadtrand von Leimen eine schöne Residenz geben soll, die Betreutes Wohnen anbietet. Frau Müller schaute sich das Haus genau an und vereinbarte ein Probewohnen. Schließlich will so ein Schritt wohl überlegt sein. Schon nach zwei Wochen war für sie klar: Hier bleibe ich! „Das Personal war sehr freundlich, die Wohnung hat mir gefallen, ebenso die Umgebung. Das passte alles und ich habe mir gar nichts anderes mehr angeschaut.“
Seitdem hat sich Lieselotte Müller bestens eingelebt und ist richtig froh mit ihrem 50 Quadratmeter-Apartment. „Ich habe hier alles, was ich brauche. Ein seniorengerechtes Bad, ein geräumiges Wohnzimmer, einen abgetrennten Schlafbereich und einen hübschen Balkon“, erklärt die gebürtige Sudetendeutsche, die 1946 als Kind nach Heidelberg kam. Die Küchenzeile nutzt sie, um sich abends hin und wieder mal eine Kleinigkeit zuzubereiten. „Ich bin froh, dass ich Frühstück und Mittagessen ganz bequem im Restaurant der Residenz einnehmen kann. Für mich alleine einzukaufen und zu kochen, das lohnt sich einfach nicht.“
Engagiert in der Residenz
Zu den persönlichen Erinnerungsstücken im Apartment gehören Fotos der Familie – sie hat einen Sohn und zwei erwachsene Enkelinnen – sowie Bilder, Bücher und ein altes Spinnrad. Das ist kein Zufall, denn Lieselotte Müller hat als gelernte Industriekauffrau lange Jahre bei dem Nähmaschinen-hersteller Pfaff in Karlsruhe gearbeitet. Zwar in der Verwaltung, „aber ich habe viele Nähkurse absolviert und mir bei den professionellen Näherinnen einiges abgeschaut.“ Das Faible für die Textiltechnik zeigt sich in vielen Patchwork-Stücken, die sie selbst entworfen und angefertigt hat. „Beim Patchwork muss man sehr genau arbeiten“, erklärt die Hobby-Schneiderin, die sich auch gut mit Lesen, Rätseln oder Mah-Jongg spielen beschäftigen kann. Letzteres sogar online mit dem Laptop, der in einer Ecke steht. Dann spielt sie gegen sich selbst oder gegen ihren Sohn, mit dem sie auch fleißig Mails austauscht. Aber Frau Müller ist beileibe keine Stubenhockerin. Sie nimmt an Veranstaltungen in der Residenz teil, besucht regelmäßig den Gottesdienst im Andachtsraum im 5. Stock und ist sogar Vorsitzende des Heimbeirates. Der trifft sich alle vier bis sechs Wochen und diskutiert, was verändert werden könnte. „Ich gebe das dann an die Residenzleitung weiter und unsere Anregungen, z.B. beim Speiseplan, werden dann auch häufig in die Tat umgesetzt“, zeigt sich die 78jährige zufrieden, dass die Arbeit des Beirats ernst genommen wird.
Außerhalb der Residenz trifft sich Lieselotte Müller gerne mit langjährigen Freundinnen von den St. Ilgener Hausfrauen und den Wanderfreunden vom Verein Liederkranz Rohrbach. Für persönliche Erledigungen nutzt sie den Shuttlebus, der einmal pro Woche kostenlos von der Residenz in die Innenstadt und zurück fährt. Dort hat sie gerade bunte Primeln erstanden, die nun in den Balkonkasten eingepflanzt werden wollen. „Mir gefällt diese Eigenständigkeit hier im Betreuten Wohnen: Ich kann mich zurückziehen, wenn ich das möchte, ich kann mich mit langjährigen Freunden zum Wandern treffen, mich aber genauso gut hier in die Gemeinschaft einbringen.“ Apropos Gemeinschaft. Auf den Nachbarbalkon tut sich was.
Auf geht`s ins benachbarte Apartment 318.
Ich habe mich direkt für diese Residenz entschieden.
Manchmal gibt es schon kuriose Zufälle im Leben: Fast gleich alt, beide Sternzeichen Löwe, nahezu gleichzeitig in die Residenz eingezogen und dann auch noch in nebeneinander liegende Apartments – irgendwie sollte es wohl so sein, dass Lieselotte Müller und Edda Horn sich kennenlernen und anfreunden. Beim Plausch von Balkon zu Balkon lassen sie nochmals einen Ausflug Revue passieren, den sie kürzlich miteinander unternommen haben. Der Tag war zwar etwas verregnet, aber eine schöne Abwechslung war es dennoch. Die beiden Damen genießen noch ein paar Minuten den herrlichen Ausblick auf den so genannten „Kleinen Odenwald“, dann gehen wir in das Reich von Edda Horn.
Und betreten gleichsam eine Kunstgalerie mit ausdrucksstarken Bildern, unterschiedlich groß, allesamt wunderschön gerahmt und perfekt an der Wand inszeniert. Und das Beeindruckendste: Edda Horn hat sie alle selbst gemalt. „Ich war viele Jahre in einem Künstlerkreis unterwegs und habe dabei viel üben und Erfahrung sammeln können. Noch vor zehn Jahren hatte ich eine Ausstellung in meiner Heimatstadt Heidelberg, bei der ich rund 20 Bilder verkauft habe“, erzählt die 77jährige, die die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt. Wie das? „Ich bin schon als junge Frau nach Zürich gegangen“, berichtet sie aus ihrer Lebensgeschichte. Dort hat sie eine kaufmännische Ausbildung gemacht und ihren späteren Mann kennengelernt. „Wir haben im Kanton Aargau viele Jahre lang eine Bosch-Filliale für Auto-Elektrik und Auto-Zubehör betrieben und zehn Mitarbeiter beschäftigt. Ich habe mich dabei um alles Kaufmännische gekümmert.“
Zurück nach Deutschland
Als sie dann ins Rentenalter kam, ist sie zurück nach Deutschland, nach Nußloch. Zum einen konnte sie dort mit ihrer Schweizer Rente finanziell sorgenfrei leben und zum anderen wohnte ihr Bruder mit seiner Frau in der Nähe. „In der 4-Zimmer-Wohnung war ein Raum quasi mein Atelier. Schließlich kann man Leinwand und Farben nicht jeden Tag immer wieder aus- und einpacken“, erklärt die passionierte Malerin mit dem herzlichen Lächeln. Nach einem Sturz und Oberschenkelhalsbruch änderte sich die Situation. Ihr Sohn bat sie nach ihrer Genesung inständig, ins Betreute Wohnen zu wechseln. Als Berufsoffizier in der Schweizer Armee im Range eines Oberst ist er viel in der Welt unterwegs und kann daher seine Mutter nur sporadisch besuchen. Weil ihr zusehends auch das längere Gehen schwer fiel, hat sie sich dann umgeschaut. „Und ich habe mich direkt für diese Residenz entschieden. Hier ist es nicht so groß und anonym, es gibt keine langen, dunklen Flure, alles ist hell und familiär. Wenn ich meine Tür öffne, ist das da draußen wie mein verlängertes Wohnzimmer.“ Ein weiterer Grund war, dass sie bei ihrem Einzug am 15. Juli 2016 nicht nur lieb gewonnene Möbelstücke, sondern auch ihre Golden Retriever-Hündin Cara in die Residenz mitbringen durfte. „An ihr habe ich sehr gehangen, leider ist sie mittlerweile verstorben“, trauert sie ihrem treuen Vierbeiner nach und man merkt ihr an, dass sie das mitnimmt. Mit Stimmungsschwankungen hat sie immer mal wieder zu kämpfen. Da ist es doch sehr von Vorteil, dass das erfahrene Residenzpersonal einen mal auffängt oder sie eben mit Lieselotte Müller jemand gefunden hat, mit der sie sich auf kurzem Wege austauschen kann.
Im Gegensatz zu ihrer Nachbarin nutzt Edda Horn das Restaurant der Residenz nur zum Frühstücken. Mittags lässt sie sich die Mahlzeiten meistens von einer örtlichen Metzgerei bringen. Und sie geht auch oft raus zum Essen. In das knapp zwei Kilometer entfernte Stadtzentrum fährt sie dann mit dem Shuttle-Bus der Residenz, dem Taxi oder bei gutem Wetter mit ihrem für den Straßenverkehr zugelassenen Elektromobil. „Das ist gar kein Problem, damit fühle ich mich sehr sicher und kann dadurch meine Besorgungen bei der Bank oder Post selbstständig erledigen“, zeigt sich die unerschrockene Seniorin froh über diese Fortbewegungsmöglichkeit. An den hausinternen Veranstaltungen nimmt die frühere Laienschauspielerin hin und wieder teil, sehr intensiv widmet sie sich aber ihrem Steckenpferd, dem Lesen von Biographien. Insbesondere interessiert sie sich für historische Persönlichkeiten aus dem regionalen Umfeld. So verfolgt Edda Horn derzeit die Spuren der früheren badischen Kurfürsten und sie hat sich dabei schon viel Wissen angeeignet. Wie gesagt: Die Region ist halt reich an Mythen, Legenden und Geschichte(n).
Freizeit
Wir bieten unseren Bewohnern ein Freizeitprogramm, das seinen Namen wirklich verdient. Dazu zählen auch saisonale Feste, Themenwochen, Spiele-Nachmittage und vieles mehr. Wir lassen uns wirklich immer wieder etwas Neues einfallen.
Freuen Sie sich zum Beispiel auf:
Musikgruppe
Lesezirkel / Vorlesegruppen
Ausflüge
Konzerte
Besuchsdienste Ehrenamtlicher
Kleider- und Schuhverkauf
jahreszeitliche Veranstaltungen
Vorträge
Gottesdienst alle zwei Wochen
Super-Bingo halbjährlich
Kennen Sie eigentlich unseren „Pflegebereich“?
Pflege: Das heißt liebevolle Betreuung für alle Pflegegrade durch geschulte Mitarbeiter – individuell abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse. Und das rund um die Uhr. Mehr noch: Sie genießen Geborgenheit in einem sicheren Umfeld, verbunden mit einem hohen Maß an Lebensqualität und persönlichen Freiräumen.
Die zwischen Rhein und Neckar gelegene Kultur-, Wein-, Sport- und Europastadt Leimen blickt auf eine 1200-jährige Geschichte zurück. 791 wurde sie erstmals unter dem Namen „Leimheim“ urkundlich erwähnt. Die geschützte Lage Leimens an der Westseite des kleinen Odenwaldes sorgt für ein mildes Klima, dem der Weinbau seinen Erfolg verdankt. Leimen selbst bietet eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten. Auch die nahegelegenen Städte Heidelberg und Mannheim locken Besucher mit vielen attraktiven Angeboten.
Die Pro Seniore Residenz Odenwald liegt am südlichen Stadtrand von Leimen. Ein idyllischer Wanderweg beginnt in der Nähe des Hauses. Er lädt zu erholsamen Spaziergängen in die Natur ein und ist bestens für Senioren geeignet.
In unserer Residenz ist immer etwas los. Ob Veranstaltungen, gemeinsame Aktivitäten, besondere Aktionen oder Neuigkeiten aus dem Haus: Hier geben wir Ihnen Einblicke in das Leben in unserer Residenz.